Dr. Maria-Lena Weiss fordert eine „Agenda für die Fleißigen“

Die Bundestagsabgeordnete und CDU-Kandidatin Dr. Maria-Lena Weiss stand beim ersten Stammtischgespräch der Rottweiler CDU im Nebenraum der Weinstube Grimm in Rottweil, wie vor wenigen Tagen angekündigt, Rede und Antwort.

Große Betroffenheit löste der am selben Tag verübte Anschlag in München aus. Man sehe, so die Parlamentarierin, wie wichtig es gewesen sei, dass die CDU mit dem Fünf-Punkte-Plan zur Migration und dem Entwurf für ein Zustrombegrenzungsgesetz eine klare Position bezogen habe.

Durch die ebenfalls aktuell bekannt gewordenen Stellenstreichungspläne bei Porsche und bei der Commerzbank werde aber deutlich, wie bedeutsam auch der Blick auf die wirtschaftliche Lage sei. Mit einem ganzen Bündel von Maßnahmen, angefangen von Steuererleichterungen über Entbürokratisierung bis hin zur Digitalisierung wolle die CDU dafür sorgen, dass Deutschland aus der Rezession herauskomme und ein richtiger Wachstumsschub mit sicheren Arbeitsplätzen entstehe. „Wir brauchen eine Agenda für die Fleißigen.“, so fasst Dr. Maria-Lena Weiss zusammen.

Auf den Diskussionsstil mancher Akteure angesprochen, betonte die CDU-Politikerin, dass der Streit ein Wesenselement der Demokratie sei. Allerdings schädlich seien in der zu Ende gehenden Wahlperiode die ständigen öffentlichen Auseinandersetzungen der Ampelparteien gewesen. Künftig müsse wieder vor allem zwischen Regierung und Opposition und nicht zwischen den Koalitionspartnern öffentlich gestritten werden.

Die CDU-Stadtverbandsvorsitzende Miriam Kammerer zeigte sich erfreut über den gelungenen Auftakt der Stammtischgespräche, die künftig in vierteljährlichem Rhythmus stattfinden sollen.

Dr. Maria-Lena Weiss wird von CDU-Stadtverbandsvorsitzender Miriam Kammerer zum ersten Stammtischgespräch begrüßt.

Dr. Maria-Lena Weiss (rechts) wird von der Stadtverbandsvorsitzenden Miriam Kammerer zum Stammtischgespräch der Rottweiler CDU begrüßt.

Foto: Martin Baumgartner